Aquarium Kaufen 2016

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht deine persönliche Kaufentscheidung zum Thema "Aquarium kaufen" zu vereinfachen. Wir bieten Dir strukturierte Testberichte zu diversen Aquarien, Beratung und Kaufempfehlungen. Falls Du also ein Aquarium kaufen möchtest, jedoch nicht wirklich über dieses Thema informiert bist, empfehlen wir Dir, sich auf dieser Seite zu informieren. Hier findest Du wertvolle Informationen, Tipps und Tricks, mit denen Du ärgerliche Fehlkäufe vermeidest. Dazu listen wir die wichtigsten Informationen, die Du vor dem Kauf unbedingt wissen musst, auf. Vor dem Kauf solltest Du dich zunächst fragen, welchen Zweck dein Aquarium erfüllen soll. Möchtest Du eine schöne Zimmereinrichtung oder bist Du auch dazu bereit, sich um die darin lebenden Bewohner intensiv zu kümmern? Ein Aquarium kann je nach Größe auch ziemlich viel Arbeit in Anspruch nehmen. Für jeden Anfänger empfehlen wir als Einstieg ein Aquarium-Komplettset. Bei diesem sind Filter, Heizer und Beleuchtung schon direkt dabei. Im Anhang findest Du die besten Aquarien, die wir Dir empfehlen können.

Aquarium Kaufen Juwel Rio 240 Aquarium

Platz 1: Juwel Rio 240 Aquarium

Der Testsieger im Rahmen unserer Testberichte ist das Juwel Rio 240 Aquarium. Das Modell kann nicht nur durch sein beachtliches Volumen von 240 Litern überzeugen, sondern besitzt ebenfalls leistungsstarkes Zubehör wie: ein Filter, ein Heizer und eine Beleuchtung. Ebenfalls ist es für Anfänger als auch für Profis ein geeignetes Aquarium. Sehr vorteilhaft ist, dass es einen Unterschrank von der Marke "Juwel" gibt, der genau auf das Becken angepasst ist und es optimal hält. Zusätzlich kannst Du bei diesem Aquarium zwischen diesen Farben auswählen: weiß, buche, braun und schwarz. Vor allem bei der Qualität hat dieses Modell am besten abgeschnitten, was sich letzendlich auch im Preis wiederspiegelt.

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Aquarium Kaufen Aquael Aquarienset Leddy RE

Platz 2: Aquael Aquarienset Leddy RE

Den zweiten Platz in unserem Aquarium Kaufratgeber belegt das Aquael Aquarienset Leddy RE. Es besitzt ein mittelmäßiges Volumen von 105 Litern und noch  Zubehör wie: einen Filter, ein Heizer und eine Beleuchtung. Es ist wirklich ein sehr gutes Becken und setzt sich vor allem von der Qualität von billigen Modellen ab. An sich funktioniert das gesamte Aquarium sehr gut und ist deshalb auch gut für Einsteiger geeignet. Einen perfekt angefertigten Unterschrank gibt es zu diesem Modell leider nicht, weshalb man zu Alternativen greifen muss.

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Platz 3: Juwel 21800 Rekord 800 Aquarium

Der dritte Platz im Rahmen unserer Testberichte geht an das Juwel 21800 Rekord 800 Aquarium. Es besitzt mit einem Volumen von 110 Litern ebenfalls eine mittlere Größe. Als Aquarium-Komplettset wird zusätzlich mitgeliefert: ein Filter, ein Heizer und eine Beleuchtung. Diese Bestandteile sind alle mittelmäßig ausgerüstet und reichen für dieses Becken noch vollkommen aus, weshalb dieses Modell für Anfänger als auch Profis geeignet ist. Qualitativ gesehen ist dieses Aquarium prima verarbeitet und bietet genügend Komfort. Außerdem gibt es zu diesem Modell einen passenden Unterschrank, der ebenfalls von der Marke "Juwel" kommt.

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Platz 4: Tetra AquaArt Aquarium

Das Tetra AquaArt Discovery Aquarium belegt in unserem Aquarium Kaufratgeber den vierten Platz. Es ist unter den vorgestellten Aquarien mit einem Volumen von 60 Litern das Kleinste. Vor allem ist es dafür ausgelegt kleine Zierfische oder Garnelen zu halten. Dieses Modell überzeugt außerdem noch mit seinem Zubehör. Es wird ein Filter, ein Heizer und eine Beleuchtung mitgeliefert. Dazu kommen aber noch weitere nützliche Dinge, wie ein Wasseraufbereiter. Dieses Aquarium überzeugt ebenfalls mit guter Qualität und einem super Preis/Leistungsverhältniss.

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Aquarium Kaufen: Aquarientypen

Im groben und ganzen gibt es zwei unterschiedliche Aquarientypen. Das Süßwasser- und Meerwasseraquarium. In Meerwasseraquarien kanst Du auch exotische Fische halten und hast dadurch einen schöneren Einblick in die Unterwasserwelt. Süßwasseraquarien eignen sich jedoch besser für Einsteiger, da sie nicht so eine intensive Pflege wie Meerwasseraquarien benötigen. Im Meerwasseraquarium ist der Salzgehalt außerdem sehr hoch. Dadurch muss das Wasser vorher mit einer speziellen Technik aufbereitet werden, was für einen Einsteiger oft ein Problem bereitet. Deshalb empfehlen wir jedem Aquaristikeinsteiger ein Süßwasseraquarium zu kaufen. Später kannst Du gerne auf ein Meerwasseraquarium umsteigen.

Aquarium Kaufen: Form und Größe

Beim Aquarium Kauf muss man besonders auf die Fom und Größe achten, da es die Becken heutzutage in vielen unterschiedlichen Variationen gibt. Besonders bekannt ist das gute alte Goldfischglas.  Runde und kleine Aquarien sind jedoch sehr schlecht als Lebensraum geeignet und stellen keine guten Bedingungen für die Tiere dar. Für einen Anfänger ist ein rechteckiges Aquarium am besten geeignet. Dieses hat keine Nachteile und lässt sich auch meist gut verstauen. Neben rechteckigen Aquarien gibt es noch welche mit gewölbter Front oder mehreren Ecken. Diese sind für einen Anfänger nicht unbedingt geeignet, da sie teurer sind und keine wirklichen Vorteile besitzen. Zudem kann es bei Aquarien mit speziellen Formen Probleme mit dem Zubehör geben, da es meist nur für quaderförmige Aquarien geeignet ist. Die Größe des Aquariums hängt als Erstes vom verfügbaren Platz und der Art der Fische ab. Jeder Fisch sollte pro cm Körpergröße mindestens 2 Liter Wasser im Aquarium für sich zur Verfügung haben. Generell empfehlen wir Einsteigern und Anfängern ein großes Aquarium mit ungefähr 240 Litern Volumen(100 cm x 60 cm x 40 cm) zu kaufen. Dies hat mit dem Zusammenspiel der Aquarientiere und den Bakterien, die sich ansiedeln, zu tun. Dazu muss gesagt werden, dass die Bakterien in einem Aquarium nichts Negatives darstellen und notwendig für den Stoffwechsel sind. In einem kleinen Aquarium sind weniger Bakterien enthalten, als in einem großen Aquarium. Ein Fehler wird in einem kleinen Aquarium dann härter bestraft durch z.B. das Sterben der Fische, da es zu wenig Bakterien gibt und diese es nicht schaffen die Schadstoffe zu bekämpfen. Außerdem muss ein großes Aquarium nicht so oft wie ein kleines gereinigt werden, da sich große Becken weitgehend von selbst regulieren. Jedoch ist ein großes Aquarium auch deutlich teurer als ein kleines, wenn Du als Anfänger nicht gleich so viel Geld ausgeben möchtest, kannst Du natürlich ein kleines Aquarium kaufen.

Hier noch einmal abgebildet die Formel um das Volumen des Aquariums zu berechnen:

Brutto Volumen:
- Aquariumlänge in cm  x Aquariumbreite in cm  x Aquariumhöhe in cm / 1000 = brutto Volumen in Liter
Beispiel: Aquarium Größe berechnen für ein 100 cm Becken:
- 100 cm  x 40 cm x 40 cm = 160l brutto Aquariumvolumen

Netto Volumen:
- Aquariumlänge -  2x Glasstärke x Aquariumbreite -  2x Glasstärke x Aquariumhöhe - 1x Glasstärke / 1000 = netto Volumen in Liter
Beispiel: netto Aquarium Größe berechnen für ein 100 cm Becken mit 0,8 cm  Glasdicke:
- 98,4 cm x 38,4 cm x 39,2 cm = 148,1l  netto Aquariumvolumen

Aquarium Kaufen: Der geeignete Standort

Der Standort eines Aquariums sollte bereits vor dem Kauf entschieden werden, es gibt  wohl unzählige Plätze, die dafür in Frage kommen. Dabei gibt es ein paar Regeln, an die Du dich halten solltest, um einen geeigneten Standort für dein Aquarium zu finden.

- Aufmerksamkeit: Das Aquarium muss an einem Platz aufgestellt werden, an dem es immer die volle Aufmerksamkeit bekommt. Das ist ein ziemlicher offensichtlicher Tipp, den aber manche Leute vernachlässigen. Wenn ein Aquarium in einem Nebenraum steht, wo es nicht die volle Aufmerksamkeit bekommt, kann es schnell in Vergessenheit geraten und Probleme werden erst sehr spät entdeckt.

- Sonne: Das Aquarium sollte nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Viel Sonnenlicht fördert das Algenwachstum und führt zu Temperaturschwankungen im Wasser. Dies ist für Fische nicht optimal.

- Strom und Wasser: In der Nähe des Aquariums sollte ein Strom und Wasseranschluss sein. Mehrere Steckdosen sind sehr vorteilhaft, ebenfalls ist es sehr zu empfehlen, wenn der Wasseranschluss auf derselben Etage wie das Aquarium ist.

- stabiler Unterboden/Unterschrank: Der Boden und Unterschrank muss stabil sein. Ein gefülltes Aquarium mit einem Volumen von 160 Litern wiegt um die 200 kg, wodurch der Boden ungefähr 3 Erwachsene halten muss. Das ist oftmals gegeben, nur bei alten Holzböden sollte man noch einmal drüberschauen. Außerdem muss der Boden gerade und eben sein, sodass das Aquarium nicht schief steht. Auch das Material des Bodens muss beachtet werden. Oft kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein wenig Wasser auf den Boden gelangt. Steinboden, Teppich und Fließen sind bei so einem Vorfall ideal, besonders kritisch wird es bei Parkett oder Laminat.

- ruhiger Platz: Suche am besten einen möglichst ruhigen Platz entlang der Wand. Ein Aquarium in der Raummitte mag zwar gut aussehen, stresst aber die Fische, weil sie kein ruhiges Eck im Aquarium finden können.

- genügend Platz: Generell sollte immer genügend Platz zur Verfügung stehen, um Schläuche und Zuleitungen bequem zu verlegen oder bei Bedarf austauschen zu können. Zusätzlich sollte genügend Platz für das Arbeiten im um das Aquarium eingeplant werden.

- Bewegung, Musik und Erschütterung: Laute Musik, schnelle Bewegungen und Erschütterungen können ihre Fische unnötig stressen und damit gefährden. Verhalte dich also in Gegenwart deiner Fische still.

Aquarium Fische

Aquarium Kaufen: Das wichtigste Zubehör

Natürlich reicht es nicht aus, ein Aquarium zu kaufen und dieses mit Wasser zu befüllen. Um den Fischen einen guten Lebensraum zu garantieren, benötigt es weitere Investitionen. In manchen Komplettsets ist bereits viel Zubehör integriert, das ist jedoch nicht immer der Fall. Sehr wichtig ist z.B. ein Unterschrank, auf dem das Aquarium steht. Auch ein Thermometer ist sehr sinnvoll. Es zeigt die Wassertemperatur genau an, die bei den meisten Arten 25° betragen sollte. Vor allem sollte das Thermometer aber von außen gut lesbar sein. Zusätzlich lässt sich die Temperatur des Wassers sehr einfach mit einem Unterwasser-Heizer/Heizung regulieren. Grundsätzlich sollte ein mit Pflanzen bestücktes Aquarium 10 bis 12 Stunden täglich beleuchtet sein, da das Wachstum der Pflanzen vom Licht abhängt und sie auf dieses angewiesen sind. Deshalb solltest Du in die Aquarienabdeckungen mindestens eine Leuchtstoffröhre integrieren, falls das nicht vorher schon im Aquarium gegeben ist. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit das Aquarium über eine hängende Beleuchtung zu beleuchten. Dies ist aber weniger ratsam, wenn man Fische beherbergt, die sehr gut springen können. Pflanzen und Fische benötigen ebenfalls, wie wir Menschen, Sauerstoff. Dafür sorgt ein Filter, den Du unbedingt kaufen musst. Dieser reinigt das Wasser, gewährleistet die Sauerstoffzufuhr und sorgt für ein wenig Strömung im Aquarium. Es gibt Filter, die sich außerhalb oder innerhalb befinden. Achte vor allem darauf, dass neben dem Filterschwamm auch Aktivkohle enthalten ist. Es kann passieren, dass Schadstoffe, Kot oder abgestorbene Pflanzenteile nicht sofort im Filter landen, sondern sich am Boden absetzen, dann hilft vor allem ein Mulmsauger, mit dem du den Boden ihres Aquariums kinderleicht reinigen kannst. Generell sind ein Kescher und Eimer sehr zu empfehlen. Ebenfalls muss Zubehör für die Einrichtung des Aquariums gekauft werden, dazu gehören z.B. Pflanzen, Steine, Kies und viele weitere Dinge. Mehr Informationen zur Einrichtung gibt es im nächsten Artikel. Das meiste Zubehör ist in einem Aquarium-Komplettset bereits erhalten, weshalb wir diese Sets vor allem Einsteigern empfehlen.

Aquarium Kaufen: Einrichten

Im allerersten Schritt musst du natürlich dein Aquarium kaufen, doch auch danach kannst du es nicht direkt benutzen. Es muss nämlich zuerst eingerichtet und gestaltet werden. Halte dich an die folgenden Schritte, um deinen neuen Bewohnern ein geeignetes Umfeld zu garantieren.

1. Schritt: Vorbereitung: Grundsätzlich solltest Du als allerertes eine Bodenplatte auf den Unterschrank des Aquariums legen. Manche Aquarien besitzen bereits eine integrierte Bodenplatte.

2. Schritt: Boden: Nun musst Du den Kies  mit Wasser waschen, da sonst eine unschöne milchige Trübung im Aquarium entsteht. Es gibt verschiedene Kiesgrundarten. Diese unterscheiden sich in der Körngröße. Generell gilt, dass eine feine Körnung für kleine Fische geeignet ist und eine grobe Körnung für große Fische. Außerdem gibt es noch Kies, der die Wasserwerte verändert. Welchen Kies man letztendlich verwendet hängt von der Fischart ab. Abschließend füllt man den Kies ins Becken. Der Kies sollte dabei circa 5 cm hoch sein.

3. Schritt: Wasser: Fülle nun das Becken zu ungefähr 1/3 mit Wasser auf.

4. Schritt: Pflanzen und Zubehör: Jetzt ist die Zeit dafür gekommen, deine ersten Pflanzen in das Aquarium einzusetzen. Dafür reinige zuerst die Wurzel. Bei den Pflanzen gibt es verschiedene Möglichkeiten sie im Becken zu integrieren. Es gibt sogenannte Stengelpflanzen, die man flach auf den Boden legt und anschließend mit Kies beschwert. Andere Pflanzen wiederum werden auf eine ganz andere Art ins Aquarium integriert. Um deinen Pflanzen genügend Nährstoffe zu bieten, empfehlen wir Dir einen Dünger wie z.B. den TetraPlant PlantaMin. Achte beim Einrichten außerdem auf die Bedürfnisse ihrer Fische. Manche bevorzugen Steine oder große Wurzeln. Solche Dingen müssen bei Bedürfniss ins Aquarium eingebaut werden.

5. Schritt: Mehr Wasser und Geräte: Nun füllst Du das Aquarium bis circa 5 cm unter den Rand mit Wasser auf. Danach bringst Du die nötigen Geräte an. Dazu gehören auf jeden Fall  Filter, Thermometer, Heizung und die Beleuchtung.

6. Schritt: Einlaufzeit: Nach den ersten vier Schritten darfst Du deine Fische nicht sofort ins Aquarium setzen. Dieses muss für ungefähr 3 - 4 Wochen einlaufen. Dabei lässt Du auch schon den Filter arbeiten und mache das Aquarium bereit für die Fische. Nach ungefähr 3-4 Wochen ist dann das Trinkwasser zu Aquariumwasser geworden. Falls Du keine Lust hast, 3 - 4 Wochen zu warten, kannst Du auch zu einem Aquarium-Starter greifen. Dieser enthält bereits die wichtigen Bakterien und verkürzt die Einlaufzeit. Schlussendlich musst Du noch die Wasserwerte überprüft werden. Mehr Informationen dazu, sind im nächsten Artikel enthalten. Nun ist es endlich soweit deine ersten Bewohner in ihr neues Zuhause einzusetzen. Wie genau man das macht, erfährst Du in den nächsten Artikeln.

Hier siehst Du noch einmal in einem Video ganz genau, wie man ein Aquarium einrichtet!

Aquarium Kaufen: Wasserwerte

Bevor man die Fische dann ins  Aquarium füllt, muss auf einige Bedingungen im Wasser geachtet werden. Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt sein, kann sich dies langfristig auf die Gesundheit der Fische auswirken. Hier gilt es, lieber etwas mehr Kontrolle als zu wenig. Um die Wasserwerte zu messen, empfehlen wir das Tetra WaterTest Set. Es ist sehr einfach anzuwenden und zu verstehen. Ein Wassertest sollte mindestens alle 2 Wochen durchgeführt werden.

- DasNitrit: Nitrit ist ein sehr tödlicher Stoff für Fische. Deshalb ist es besonders wichtig, dass der Nitritwert auf 0 liegt, bevor Sie die ersten Fische in ihr Aquarium lassen.

- Die Temperatur: Die empfohlene Temperatur des Wassers hängt von der Fischart ab. Bei den meisten Fischarten beträgt diese 25°. Am besten sollte die Temperatur mit einem Thermometer bestimmt und mit einer Heizung/Unterwasser-Temperaturregler  reguliert werden.

- Der Ph-Wert: Der Ph-Wert geht von 0 bis 14. Der Wert "0" bedeutet, dass das Wasser sehr sauer ist. Bei einem Ph-Wert von "14" ist das Wasser sehr basisch. Der Mittelwert beträgt "7". Hier ist das Wasser neutral. Welchen Ph-Wert die Fische bevorzugen, hängt immer von der einzelnen Art ab. Die meisten Fische fühlen sich bei einem Wert von "7" jedoch recht wohl.

- Die Gesamthärte(GH): Die Gesamthärte wird in °dH angegeben. Sie gibt den Gehalt an Erdalkali-Ionen im Wasser an. Die Gesamthärte entsteht durch das Herauslösen einzelner Mineralien, die dann ins Wasser gelangen. Deshalb ist die Gesamthärte auch in jeder Region der Welt unterschiedlich, da sich nicht immer die gleichen Mineralien lösen. Optimal ist für die meisten Fische eine Gesamthärte von 6 - 20° dH.

- Die Karbonathärte(KH): Die Karbonathärte ist bei einem Aquarium aber weitaus wichtiger. Sie hilft nämlich den Ph-Wert zu stabilisieren. Für ein Aquarium wird eine Karbonhärte von 5 bis 15°dH empfohlen.

- C02-Gehalt: Der C02-Gehalt ist vor allem für die Pflanzen wichtig, damit sie Fotosynthese betreiben können. Diesen Wert kann man ziemlich einfach ermitteln, indem man einen Ph-Test und KH-Test durchführt. Danach kann man in einer Tabelle ablesen, welchen C02-Gehalt man in seinem Wasser besitzt. Wir empfehlen einen Wert von 15 - 30 mg/Liter

Aquarium Fisch

Aquarium Kaufen: Fütterung und Pflege

Bei der Fütterung werden bei den Anfängern mitunter die meisten Fehler gemacht. In der Regel solltest Du erwachsene Fische alle zwei bis drei Tage füttern. Achten aber auf Ausnahmen und informiere dich am besten noch einmal auf der vorgeschlagenen Webseite über die einzelnen Fischarten und wie viel/wie oft sie gefüttert werden müssen. Generell solltest Du deinen Tieren nicht zu viel Futter geben. In der Regel gilt, wenn die Fische das gesamte Futter innerhalb weniger Minuten auffressen, ist es die richtige Menge gewesen. Zu viel Futter kann die Biologie im Aquarium sehr belasten, da mehr Futter gleichzeitig auch mehr Kot bedeutet. Dieser Kot muss von den Bakterien zersetzt werden, wenn es zu viel Kot gibt, können die Bakterien ihre Arbeit nicht mehr erledigen. Es gibt verschiedene Arten von Futter, das Du regelmäßig abwechseln solltest. Beim Futter unterscheidet man grundsätzlich in:  Futtertabletten, Flockenfutter, Granulatfutter, Lebendfutter, Frostfutter, Gemüse und Laub.

Zur Pflege sei gesagt, dass Du 30% - 50% des Wassers wöchentlich wechseln solltest. Das Wechseln bewirkt, dass  lebensnotwendige Spurenelemente und Nährstoffe in das Aquarienwasser gebracht werden. Den Filter musst Du sauber machen, wenn er nicht mehr richtig ausströmt. Das kann man daran erkennen, dass die Leistung beim Ausströmen nachlässt. Der Filter darf übrigens niemals unter kaltem oder heißem Wasser. Dann verliert dieser seine Bakterien, die essentiell für die Biologie im Aquarium sind. Falls sich Algen an den Scheiben ihres Aquariums bilden, können diese kinderleicht durch einen Klingenreiniger oder einen Algenmagneten entfernt werden. Es kann passieren, dass Schadstoffe, Kot oder abgestorbene Pflanzenteile nicht sofort im Filter landen, sondern sich am Boden absetzen. Etwa alle zwei bis vier Wochen sollte deshalb der Boden mit einem Mulmsauger von Schmutz befreit werden.

Aquarium Kaufen: Alles über Fische

Welche und wie viele Fische?

Eines der am häufigst gestellten Anfängerfragen ist welche und vor allem wie viele Fische man in einem Aquarium halten soll. Generell gilt, dass auch Fische, genauso wie Menschen, ihren eigenen Charakter und Vorlieben haben. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorher über die einzelnen Fischarten zu informieren, damit Du weißt welche Fische die gleichen Ansprüche an Licht und Wassertemperatur haben. Nur diese Fische kannst Du miteinander in einem Aquarium halten. Ebenfalls ist es sehr empfehlenswert, wenn Du Fische mit unterschiedlichen Schwimmbereichen käufst, das bedeutet, dass sich die Tiere gerne an die Wasseroberfläche oder in den tieferen Bereichen aufhalten. Das bringt Leben ins Aquarium und ist optisch ansprechender. Anfangs solltest Du das Aquarium nicht überfüllen. Fang als Anfänger nur mit wenigen Fischen an. Als Faustregel gilt: Jeder Fisch sollte pro cm Körpergröße mindestens 2 Liter Wasser im Aquarium für sich zur Verfügung haben. Hier im Anhang siehst Du die beliebtesten Fische, die für Anfänger geeignet sind. Hier findest Du ebenfalls viele wertvolle Informationen über die einzelnen Fischarten: http://www.aquarium-guide.de/

 

Guppy

 Aquarium Fisch Guppy

Der Guppy ist ein sehr beliebter Aquarienfisch. Er stammt aus Südamerika und kann bis zu 5 cm lang werden. Er ist relativ günstig und vermehrt sich schnell. Das muss vor dem Kauf unbedingt beachtet werden. Wegen der langen Schwanzflossen sollten Guppys nicht mit Flossenzupfern und Kampffischen kombiniert werden. Sie sind sehr gesellig und sollten deshalb in Gruppen gehalten werden. Dabei sollte es mehr Weibchen als Männchen geben.

- minimale Aquariengröße: 50 Liter
- Temperatur: 18° - 28°
- pH-Wert: 6,8-8
- Gesamthärte(Wasserhärte): 10 - 30 °dGH

Platy

                                                    Aquarium Fisch Platy Jetti Kuhlemann  / pixelio.de

Platys leben sehr oberflächenorientiert und sind bei Aquaristig-Einsteigern ebenfalls sehr beliebt. Sie sind sehr anspruchslos und deshalb für Anfänger geeignet. Bei ihnen gibt es eine riesige Vielfalt von Farbkombinationen. Sie werden maximal 6 cm lang und sollten ebenfalls wie die Guppys in Gruppen gehalten werden. Die Weibchen müssen dabei in der Überzahl sein.

- minimale Aquariengröße: 50 Liter
- Temperatur: 18° - 25°
- pH-Wert: 7 - 8
- Gesamthärte(Wasserhärte): 5 - 30 °dGH

Neonsalmler

Aquarium Fisch Neonsalmler

Der Neonsalmler überzeugt vor allem durch seine schönen Farben. Sie vertragen sich mit anderen kleinen Fischen gut, jedoch kommt es zu Konflikten mit größeren Fischen. Außerdem vermehrt sich der Neonsalmler nicht so schnell wie der Guppy, was für einen Anfänger manchmal ziemlich erleichternd ist. Sie werden maximal 4 cm groß und sollten in einer Gruppe von mindestens 10 Tiere gehalten werden.

- minimale Aquariengröße: 50 Liter
- Temperatur: 20 - 26 °C
- pH-Wert: 5 - 7,5
- Gesamthärte(Wasserhärte): 2 - 25 °dGH

 

Panzerwels

Aquarium Fisch Panzerwels

Dieser Wels stammt aus Südamerika und ist ebenfalls sehr gesellig. Deshalb solltest Du ihn in kleinen Gruppen von mindestens 5 Tieren halten. Im Aquarium hält sich der Panzerwels im unteren Bereich auf. Außerdem besitzen sie Bartlen, mit denen tasten und riechen. Genau deshalb sollte der Boden feinsandig sein, damit sich die Panzerwelse nicht verletzen.

- minimale Aquariengröße: 50 Liter
- Temperatur: 22° - 26°
- pH-Wert: 6 - 7,5
- Gesamthärte(Wasserhärte): 2 - 19 °dGH

 

Goldfisch

Aquarium Fisch Goldfisch

Goldfische sind sehr unkompliziert, robust und eignen sich deshalb sehr gut für Anfänger. Sie werden jedoch bis zu 35 cm groß, weshalb Du für Goldfische ein großes Aquarium kaufen solltest. Ihre Lebenserwartung von bis zu 30 Jahren ist für einen Fisch sehr lang. Sie halten sich fast in allen Wasserbereichen auf und eignen sich sogar für Gartenteiche.

- minimale Aquariengröße: 200 Liter
- Temperatur: 15° - 25°
- pH-Wert: 6,5 - 8
- Gesamthärte(Wasserhärte): 10 - 30 °dGH

 

Fische Einsetzen

Bevor Du die ersten Fische einsetzt, musst Du das Aquarium erstmal einrichten und dann die Einlaufzeit von 3-4 Wochen beachten, mache abschließend einen Wassertest und schaue nach dem Nitritgehalt. Danach kannst Du beginnen, die ersten Fische einzusetzen. Dabei solltest Du unterschiedliche Fischgruppen im Abstand von zwei Wochen in das Aquarium einsetzen, damit sich die alten Tiere an ihre Heimat gewöhnen, bevor neue Bewohner ins Aquarium kommen. Beim Einsetzen der Fische gehst Du wie folgt vor:
1. Schritt: Lege den Transportbeutel geschlossen in das Aquarium für ungefähr 20 Minuten. Mit diesem Schritt sorgst Du für den Temperaturausgleich, falls die Temperatur im Beutel und die Temperatur im Aquarium große Unterschiede haben, ist es sinnvoller den Beutel auch länger als 20 Minuten im Aquarium zu bewahren.
2. Schritt: Jetzt den Beutel oben langsam öffnen und durch die Öffnung alle 10 Minuten Wasser aus dem Aquarium zugeben, damit sich die Wasserwerte langsam angleichen und sich die Fische an die neue Umgebung gewöhnen.
3. Schritt: Nun können die Fische den Beutel verlassen. Dazu kannst Du die Fische entweder mit einem Kescher herausheben oder den Beutel auf die Seite legen.

Aquarium Kaufen: Wirbellose

Garnelen

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Garnelen gibt es in unterschiedlichen Farben und sind bei Einsteigern aber auch bei erfahrenen Aquarienbesitzern sehr bliebt. Sie sind unkompliziert und vor allem deshalb bei Anfängern ein gern gesehener Gast. Sie sind ebenso wie die Schnecken gern gesehene Helfer gegen Algen. Außerdem gesellen Sie sich gerne in kleinen Gruppen zusammen, weshalb Sie mindestens 5 Garnelen kaufen sollten. Garnelen bevorzugen vor allem Pflanzen, daher müssen Sie ihr Aquarium extra darauf anpassen. Viele Aquaristen haben sogar mittlerweile nur noch Garnelen in ihrem Aquarium.um.

 

Schnecken

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Schnecken kennen Sie wahrscheinlich nur als eine Plage, die alles wegfrisst, was ihnen vor das Maul kommt. Generell sind Schnecken im Aquarium überhaupt nicht schädlich und sorgen für ein gesundes Biosystem. Meist handelt es sich bei den Kriechtieren um Resteverwerter. So schaffen es z.B.  manche Schnecken die Scheiben eines Aquariums von Algen zu befreien. Das Gerücht, dass die Schnecken die Pflanzen anknabbern, stimmt nicht wirklich. Gesunde Pflanzen werden von den Schnecken nämlich links liegen gelassen. Ein Nachteil an den Kriechtieren ist, dass Sie sich meist sehr schnell vermehren, was auf die Dauer irgendwann lästig sein kann.

 

Krebse

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In den letzten Jahren erfreuen sich auch Krebse immer größerer Beliebtheit. Sie sind wie die Garnelen sehr farbvielfältig und deshalb wirklich schön anzusehen. Die am häufigst vertretene Art, ist der orangene Zwergflusskrebs. Er wird maximal 4 cm groß und hält sich hauptsächlich im unteren Bereich des Aquariums auf. Deshalb sollten Sie dort viele Verstecke wie Pflanzen, Laub oder Wurzeln einrichten. Passen Sie bei diesen Krebsen aber vor allem darauf auf, dass Sie nicht zu viele in einem Aquarium halten, sonst fressen sie sich gegenseitig auf. Deshalb empfehlen wir nur einen orangene Zwergflusskrebs pro Aquarium zu halten.